Das Fürstentum Liechtenstein
Die Geschichte Liechtensteins ist eine der außergewöhnlichsten Europas. Das Land entstand nicht durch Krieg oder Eroberung, sondern durch Weitblick, Diplomatie und langfristiges Denken.
Diese Verbindung aus staatlicher Stabilität, familiärer Verantwortung und generationenübergreifendem Denken prägt Liechtenstein bis heute. Sie hat einen Finanzplatz hervorgebracht, der international für Verlässlichkeit, Diskretion und langfristigen Vermögensschutz steht.


Die Geschichte des Fürstentums
1719 erhob Kaiser Karl VI. die Herrschaft Vaduz und die Herrschaft Schellenberg zum Fürstentum Liechtenstein. Bis heute trägt das Land den Namen jener Familie, die es geprägt hat: des Hauses Liechtenstein. Was damals als kleiner Staat zwischen größeren Mächten entstand, entwickelte sich über Generationen zu einem der stabilsten Standorte Europas.
Aus einem kleinen Staat am Rhein entwickelte sich über mehr als 300 Jahre ein stabiler, eigenständiger und international anerkannter Wirtschafts- und Finanzplatz. Während Europa von politischen Umbrüchen, Kriegen und Krisen geprägt war, bewahrte Liechtenstein seine Souveränität, seine Kontinuität und seine besondere Form staatlicher Ordnung.
Bis heute steht das Fürstenhaus Liechtenstein für diese Kontinuität. Staatsoberhaupt ist S.D. Fürst Hans-Adam II.; seit 2004 führt Erbprinz Alois als Stellvertreter des Fürsten die Regierungsgeschäfte.
Mitten in Europa gelegen und zugleich eng mit der Schweiz verbunden, vereint Liechtenstein politische Stabilität, den Zugang zum europäischen Wirtschaftsraum und die Stärke des Schweizer Frankens. Gerade in einer Zeit zunehmender Unsicherheit gewinnt diese Verbindung aus Kontinuität, Rechtssicherheit und langfristigem Denken besondere Bedeutung.
Im Herzen Europas.
Mitten im EWR.
Seit 1995 ist Liechtenstein Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums. Damit verbindet das Fürstentum seine staatliche Eigenständigkeit mit dem Zugang zum europäischen Binnenmarkt.
Für Stifter bedeutet das ein hohes Maß an Rechtssicherheit, regulatorischer Anschlussfähigkeit und europäischer Anerkennung.
Liechtenstein ist damit kein isolierter Finanzplatz, sondern ein integrierter, international eingebundener Standort im Zentrum Europas.
Gerade für Stiftungen ist diese Verbindung wesentlich: eigenständig in der Struktur, europäisch anschlussfähig im rechtlichen und wirtschaftlichen Umfeld.
